Der Begriff Schuld bezeichnet einen abstrakten Zustand,
in dem sich ein Individuum, eine
Gruppe von Individuen (Kollektivschuld) oder Institution befinden
kann. In den meisten Kulturen der Welt findet sich ein Konzept der Schuld.
Der Zustand der Schuld entsteht, wenn ein Individuum (bzw. eine Gruppe oder
Institution) als verantwortlich für einen Verstoß gegenüber einer sittlichen, ethisch-moralischen
oder gesetzlichen Wertvorstellung gelten
kann. Beispielsweise kann dies ein bewusster Verstoß gegen ein Gebot sein (z.B.
Diebstahl) oder auch der fahrlässige Verstoß
gegen ein Gebot (z.B. Fahrlässige Tötung).
Als Voraussetzung für die Schuld wird meistens angenommen, dass der Schuldige
die Option hatte, die als schlecht definierte Tat nicht auszuüben. In der Philosophie wird die Schuldfähigkeit
deshalb oft auf die Willensfreiheit zurückgeführt.
Oftmals ist es schwierig zu entscheiden, wer an einer Tat schuld ist. So ist
in Betracht zu ziehen, inwiefern bei der Ausübung der Tat ein Wissen um den
Übertritt eines Gebotes existierte, und ob und inwiefern beim Täter ein Schuldbewusstsein
vorhanden ist.
Allgemein existiert die Vorstellung, dass ein Ausgleich der Schuld erreicht
werden könne, indem der Schuldige Buße
tut, Wiedergutmachung leistet, die Untat des
Schuldigen gerächt wird oder dem
Schuldigen die Schuld vergeben wird.
Schuld im Sinne des Finanzwesens insbesondere dabei im Kreditwesen,ist die
Aufnahme eines Geldbetrages durch den Schuldner
bei einem Geldgeber ,auch Kreditgeber genannt.Hier
kann der Schuldner aber ganz legal seine
Schuld begleichen,indem er seine Raten zurückbezahlt
und somit seine Geldschuld tilgt.
Auch wenn eine Mensch z.Beispiel Waren auf
Kredit oder auf Komission einkauft spricht
man von Schuld,wenn er seine Verbindlichkeiten
dann vorsätzlich nicht bezahlt.Damit verliert
er auch seine Bonität.